Wieder schwerer Unfall an Stauende

DÜREN/KÖLN - Die Serie schwerer Unfalle, bei denen Fahrzeuge in Stauenden fahren, reißt nicht ab. Eine junge Autofahrerin ist am Donnerstag auf der A 61 bei Bergheim in einen Rückstau an einer Tagesbaustelle gekracht und wurde lebensgefährlich verletzt.

Die Frau schob nach Polizeiangaben mit ihrem Auto drei Fahrzeuge ineinander. Eine weitere junge Autofahrerin wurde leicht verletzt. Zwei der vier Unfallautos waren nicht mehr fahrbereit.

Die Vollsperrung auf der A 4 bei Düren nach zwei schweren Unfällen am Mittwoch hob die Polizei am Donnerstagmorgen auf. Eine Spur in Richtung Köln war wieder befahrbar. Von den insgesamt elf Verletzten der Unfälle auf der A 4 schwebte nach Polizeiangaben noch eine Frau in Lebensgefahr.

Ein Lastwagen war am späten Mittwochabend in ein Stauende gefahren und hatte vor sich zwei andere Lastwagen zusammengeschoben. Dabei wurden drei Menschen verletzt. Der Stau hatte sich nach einem anderen schweren Unfall mit sieben Verletzten gebildet.

Dabei war in der gleichen Fahrtrichtung ein Sattelzug ebenfalls auf ein Stauende aufgefahren und hatte mehrere Fahrzeuge, darunter ein Wohnwagengespann, ineinander geschoben. Die Insassen des Gespanns im Alter von 3, 4, 28 und 55 Jahren wurden in ihrem Wagen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Zwei Lastwagenfahrer erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Vier Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Schon am Montag war auf der A 4 in der Gegenrichtung bei Kerpen ein Laster in ein Stauende gekracht. Dabei waren zwei Menschen lebensgefährlich und drei weitere leicht verletzt worden. - lnw

Quelle: wa.de

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