NRW ist wieder deutscher Exportmeister

DORTMUND - Nordrhein-Westfalen bleibt Exportmeister unter den Bundesländern. Mit 176,2 Milliarden Euro erzielte das bevölkerungsreichste Bundesland den höchsten Handelsumsatz ins Ausland vor Baden-Württemberg und Bayern, wie die Industrie- und Handelskammer NRW am Donnerstag beim IHK-Außenwirtschaftstag in Dortmund mitteilte.

Im Vorjahr waren es 162,1 Milliarden Euro. Exportstützen waren der Maschinenbau mit 20,3 Prozent Anteil, chemische Erzeugnisse (18,8 Prozent), Fahrzeuge und Fahrzeugteile (14,4 Prozent) und die Metallerzeugung- und verarbeitung (11,4 Prozent). Neben diesen Klassikern gibt es auch aufstrebende Märkte wie IT oder die Umweltwirtschaft.

Trotz des Zuwachses hat NRW gegenüber anderen Bundesländern leicht an Vorsprung eingebüßt. Seit 2007 sank der Anteil am bundesdeutschen Export von 18,1 Prozent auf 16,6 Prozent. Vor allem Massengüter wie Stahl sind rückläufig. Andere Bundesländer hätten aber auch große Exportanstrengungen unternommen, sagte der Vizepräsident der IHK NRW, Udo Dolezych.

Die Handelsorganisation zeigte sich insgesamt zufrieden. In den ersten sechs Monaten des Jahres habe sich das Exportvolumen weiter stabil entwickelt. Im produzierenden Gewerbe sei im ersten Halbjahr sogar ein leichtes Plus auf knapp 70 Milliarden erwirtschaftet worden. Derzeit liefern mehr als 75 000 Unternehmen aus NRW an die Weltmärkte. Insbesondere seien dies neben den Konzernen die mittelständischen Unternehmen, sagte Dolezych. - lnw

Quelle: wa.de

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