Keine Verletzten

Patient entfacht Feuer: Wieder brannte es in der Forensik in Eickelborn

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Symbolfoto

Lippstadt - Wieder musste die Feuerwehr zur Forensik in Eickelborn ausrücken. Zunächst hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst - kurze Zeit später war klar, dass tatsächlich ein Brand ausgebrochen ist.

Die Einsatzkräfte wurden über das Auslösen der Brandmeldeanlage der Forensik gegen 9.40 Uhr alarmiert. 

Ein Sprecher der Rettungsleitstelle Soest erklärte auf Anfrage, dass es sich um eine bestätigte Feuermeldung, also keinen Fehlalarm handelte. Nach knapp 20 Minuten galt das Feuer als gelöscht.

Thorsten Fechtner, Sprecher des Landschaftsverband Westfalen-Lippe, erklärte, dass ein Patient im Haus 16 - im sogenannten Aufnahmehaus, in dem neue Patienten begutachtet werden, um später in für sie passende Häuser eingewiesen zu werden - ein Feuer gelegt habe.

Schuhe in Flammen

"Er hat einen Teil seiner persönlichen Sachen angezündet", berichtete Fechtner und konnte später konkretisieren, dass der 48 Jahre alte Mann seine Schuhe in seinem Zimmer in Brand gesetzt hatte. Thorsten Fechtner und Feuerwehrsprecher Christian Dicke erklärten, dass niemand bei dem Brand verletzt wurde.

Körperverletzung und Verdacht auf psychische Störung

In der Vergangenheit war der 48-Jährige wegen Körperverletzung aufgefallen. Zudem besteht der Verdacht auf paranoide Schizophrenie - daher die Untersuchung in der LWL-Einrichtung.

Bediensteter greift zum Feuerlöscher 

Der Brand war unmittelbar von der Brandmeldeanlage des Hauses detektiert worden - diese löste einen entsprechenden Alarm aus, woraufhin ein Bediensteter der Einrichtung zum Feuerlöscher griff und den Brand erfolgreich bekämpfen konnte. 

Die Feuerwehr musste Fechtner zufolge nicht mehr tätig werden. "Das Zimmer kann vermutlich noch am Freitag wieder bezogen werden. Es sind lediglich ein paar Reinigungsarbeiten nötig", schilderte Fechtner.

Das bestätigte Feuerwehrsprecher Christian Dicke: "Im Endeffekt handelte es sich um einen Kleinbrand, der vor Eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht werden konnte." Nicht einmal Hochleistungslüfter seien nötig gewesen, um den Bereich vom Rauch zu befreien: "Eine Fensteröffnung reichte."

Vor knapp einem Monat war ein Insasse der Einrichtung bei einem Brand ums Leben gekommen.

Quelle: wa.de

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