Ab Sonntag weniger schwül

Wetter-Wechselbad in NRW: Hitze und Platzregen

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NRW - In Nordrhein-Westfalen gab es am Wochenende Temperaturen von bis zu 35 Grad. Am Sonntag hielt dann aber eine dichte Wolkendecke die Sonne davon ab, NRW weiter in einen Brutkasten zu verwandeln.

Wetter-Wechselbad am Wochenende in Nordrhein-Westfalen: Eine durchziehende Gewitterfront brachte am Samstag nur kurzfristig Abkühlung - und ließ mancherorts entwurzelte Bäume und überflutete Straßen zurück. Erst am Sonntag brachten dicke Wolken angenehmere Temperaturen.

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Nachdem es am Samstagmorgen im Raum Aachen wie aus Eimern geschüttet hatte, zog die Unwetterfront nach Osten weiter und entlud sich am Mittag zwischen Münster und Bielefeld. Dort fielen bis zu fünf Zentimeter große Hagelkörner, sagte Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia.

Insbesondere in Ostwestfalen ließen die Sturmböen zahlreiche entwurzelte Bäume zurück, die Autos beschädigten oder Straßen unpassierbar machten. In einem Gütersloher Park wurde eine Frau unter der Krone eines umstürzenden Baumes eingeklemmt und schwer verletzt. Glimpflicher kamen die Besatzungsmitglieder eines Segelbootes am Niederrhein davon: Bei dem Gewitter waren sie auf dem Weseler Auesee gekentert, konnten sich aber auf ihr umgekipptes Boot retten. Andernorts, wie im niederrheinischen Goch oder in Vlotho im Kreis Herford, setzten Blitzeinschläge Dachstühle in Brand.

Erst am Sonntag setzte nach Gluthitze und Gewittern Entspannung ein: Endlich sei es in NRW nicht ganz so heiß, twitterte Meteomedia-Meteorologin Rebekka Krampitz am Sonntagmittag: "Alle Fenster sind schon sperrangelweit offen." Angenehmere Luft konnte in die aufgeheizten Räume strömen. Die Temperaturen blieben am Sonntag überall im Land unter der 30-Grad-Marke, so der Deutsche Wetterdienst. Eine dichte Wolkendecke, aus der vereinzelte Regentropfen niedergingen, hielt die Sonne davon ab, das Land so aufzuheizen wie südöstliche Teile Deutschlands. Dort schwitzten die Menschen bei mehr als 35 Grad.

Zwischen Eifel und Münsterland könne es in den nächsten Tagen noch gewittern, sagte Andreas Würtz vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Sonntag voraus. "Die Gewitter fallen aber nicht mehr so dramatisch aus, wie an diesem Wochenende." Und schon Ende der Woche könnte es wieder wärmer werden, so der Meteorologe.

Quelle: wa.de

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