Sturmböen und starke Gewitter

Extrem-Wetter in NRW: Neue Warnung für Mittwoch - Sturm Eugen lässt Baum auf Kita krachen

Sturmtief „Eugen“ brachte schwere Sturmböen nach NRW. An vielen Orten wurden Bäume entwurzelt. Wetterexperten haben auch für Mittwoch eine Warnung herausgegeben.

Update vom 5. Mai, 9.59 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Wetterwarnung für weite Teile des Landes NRW bis Mittwochabend herausgegeben. Vor allem im Münsterland bis hinunter nach Hamm, dem nördlichen Ruhrgebiet und im Sauerland müssen sich die Bewohner auf Sturmböen einstellen. Im Sauerland könnte es nach Angaben der Wetterexperten außerdem zu starken Gewittern kommen.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Update vom 5. Mai, 9.47 Uhr: Die Feuerwehr Dortmund hat eine Sturmbilanz vorgelegt. Sie rückte zu 31 Einsätzen aus. In den meisten Fällen mussten die Brandschützer abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume von Gehwegen oder Straßen entfernen. Im Stadtteil Wellinghofen krachte ein Baum auf das Dach einer Kita. Bei zwei Einsätzen wurden auch PKW durch die Bäume beschädigt.

Wetter in NRW: Neue Warnung vor Gewitter und Sturmböen am Mittwoch

Update vom 5. Mai, 7.51 Uhr: Nach dem Sturmtief „Eugen“ in Nordrhein-Westfalen klingt der Wind langsam ab. Im Tagesverlauf können laut Deutschem Wetterdienst (DWD) verbreitet noch stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Stundenkilometern übers Land fegen, die zum Abend aber nachlassen. Es kann Regen, Schauer und Gewitter geben. 

Update vom 4. Mai, 19.49 Uhr: Wegen der starken Sturmböen in NRW seien am Dienstag in Bad Oeynhausen die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums umgeweht worden. Andere Städte hatten vor allem mit Bäumen auf den Straßen zu kämpfen. Das war auch in Dortmund der Fall. Dort konnte eine Autofahrerin einem rund 15 Meter langen umgestürzten Baum auf der Straße nicht mehr ausweichen. Die Polizei bezeichnete es als „Glücksfall“, dass sich die Frau trotz der Kollision keine ernsthaften Verletzungen zuzog. Auch die Autobahnen in Nordrhein-Westfalen waren von Sturmtief „Eugen“ beeinflusst. Die A44 etwa musste zwischen dem Kreuz Holz und dem Dreieck Jackerath aus Sicherheitsgründen in beiden Richtungen zeitweise voll gesperrt werden. Aktuell sieht es danach aus, dass der Sturm auch am Mittwoch noch wütet. Die Warnungen wurden vorerst noch nicht aufgehoben.

Eine Autofahrerin aus Dortmund blieb nach einer Kollision mit einem Baum unverletzt.

Update vom 4. Mai, 17.42 Uhr: Auch in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf hat Sturmtief „Eugen“ für Furore gesorgt. Dort wurden sechs Metallplatten vom Haken eines Krans gerissen. Wie die Feuerwehr mitteilte, hingen die Platten am Nachmittag noch in 15 Metern Höhe an dem Kran, welcher sich aufgrund eines Defekts aber nicht mehr bewegen ließ. Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt. Anderen Orte blieben trotz der Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bislang noch verschont. Die Stadt Hamm teilte auf Anfrage mit, dass durch die Sturmböen bis zum späten Nachmittag lediglich ein paar Äste von der Fahrbahn geräumt werden mussten.

Wetterwarnung: Sturmtief Eugen bringt schwere Sturmböen in NRW – Bäume ausgerissen

Update vom 4. Mai, 16.40 Uhr: Sturmtief „Eugen“ macht sich in NRW mehr und mehr bemerkbar. Insbesondere schafft es der Sturm zum Teil, Bäume zu entwurzeln. Auf einer Landstraße im Oberbergischen Kreis ist der Wagen eines 23-jährigen Autofahrers aus Wiehl von einem umgewehten Baum getroffen worden. Der Mann wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Wie die Kreispolizei berichtete, kam der Mann anschließend verletzt in ein Krankenhaus. Auch in Werne krachte ein Baum auf einen Fahrradweg, allerdings ohne dort einen Personenschaden zu verursachen. Die Feuerwehr zerkleinerte den Baum mit einer Kettensäge und beseitigte ihn.

Di Feuerwehr Werne wurde am Dienstagnachmittag per digitalem Meldeempfänger mit dem Stichwort „Baum über Fahrradweg“ alarmiert.

Update vom 4. Mai, 7.44 Uhr: Das Impfzentrum im Kreis Recklinghausen bleibt wegen Sturmtief Eugen heute geschlossen. „Alle, die einen Termin für diesen Tag gebucht haben, bekommen kurzfristig einen Ersatztermin. Wegen der hohen Auslastung des Impfzentrums kann die Neu-Terminierung mehrere Tage in Anspruch nehmen“, teilt der Kreis aus seiner Homepage mit.

Update vom 4. Mai, 7.27 Uhr: Das SturmtiefEugen“ hat am Dienstagmorgen in NRW nur vereinzelt den Bahnverkehr beeinträchtigt. Die Regionalstrecke Gummersbach-Marienheide sei gesperrt, weil ein Baum auf den Gleisen liege, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Im Münsterland sei die Strecke Dülmen-Coesfeld wieder für Züge frei, nachdem Äste von den Gleisen geräumt worden seien. Der Fernverkehr lief zunächst störungsfrei. 

Sturmtief Eugen fegt über NRW und bringt schwere Sturmböen - Wetterwarnung

[Erstmeldung] Hamm – Die ersten Sommertage in Nordrhein-Westfalen lassen aktuell noch auf sich warten. Stattdessen ist das Wetter sehr wechselhaft. Pünktlich zum Start in den Mai bahnt sich nun sogar ein Sturmtief an, das den Namen „Eugen“ trägt. Wetter-Experten zufolge soll der Sturm heute am Dienstag (4. Mai) über Deutschland ziehen. Vor allem in NRW drohen schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen. Der DWD hat eine amtliche Warnung herausgegeben. (News aus Nordrhein-Westfalen)

Wetter in NRW: Sturmtief „Eugen“ sorgt für Wind und Regen – Erst in Dortmund, dann im Sauerland

Wie wetteronline.de berichtet, frischt der Wind in der Nacht zum Dienstag in Nordrhein-Westfalen bereits spürbar auf. Am Dienstagmorgen sollen dann vor allem in den westlichen Gebirgsregionen erste Sturmböen gemessen werden. Am Vormittag sorgt SturmtiefEugen“ voraussichtlich dafür, dass die Windgeschwindigkeit drastisch zunimmt. Die stärksten Böen sind am Nachmittag zu erwarten.

Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge sind in der Nähe von Schauern örtlich schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde möglich. Auch einzelne orkanartige Böen sind unter anderem in Gewitternähe nicht ausgeschlossen. 

Grundsätzlich zieht das SturmtiefEugen“ von Nordwesten gen Süden und erfrischt NRW mit kalter Polarluft. Am Mittag und frühen Dienstagnachmittag sind die Sturmböen insbesondere im Raum Dortmund zu beobachten. Dann ziehen die kräftigen Winde, die zum Teil auch Regenschauer mit sich bringen, weiter Richtung Südosten.

Sturmtief „Eugen“ zieht erst ab Mittwoch aus NRW ab – Warnung: Gehen Sie nicht in den Wald!

Besonders aufpassen müssen am späten Dienstagnachmittag offenbar die Menschen im Sauerland. Denn kräftige Regenschauer und schwere Sturmböen tauchen vor allem in den Hochlagen auf. Es sind orkanartige Böen von über 110 Stundenkilometern möglich. Doch auch in den flacheren Orten in Nordrhein-Westfalen soll Wetter-Experten zufolge ein heftiger Wind wehen. Gebietsweise muss dann auch mit Einschränkungen im Bahn- und Straßenverkehr gerechnet werden.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ab Dienstagmittag schwere Sturmböen. Zudem müsse „mit einzelnen Gewittern gerechnet werden“, schreibt der DWD. Nach Sturmböen in weiten Landesteilen erwartet der Deutsche Wetterdienst erst wieder eine Entspannung ab Mittwoch. Dann schwelle SturmtiefEugen“ langsam aber sicher ab - zumindest in NRW.

Diverse Wetterdienste weisen darauf hin, dass im Bereich der stärksten Sturmböen Bäume entwurzelt werden können. Deshalb sollten Spaziergänger daher Wälder in den kommenden Tagen unbedingt meiden. Doch auch Dachziegel können bei derartigen Windgeschwindigkeiten abgedeckt werden. Vorsicht ist also überall geboten. Wie ruhr24.de* berichtet, hat der Deutsche Wetterdienst nun sogar eine Warnung herausgegeben.

Wetter in NRW: Sturmtief „Eugen“ im Mai eher untypisch

Sturm, Unwetter-Warnungen und zum Teil heftige Regenschauer sind im Herbst ganz normal. Und auch der April macht bekanntlich, was er will. Dass ein solch extremes Wetter-Phänomen sich nun im Wonnemonat Mai über Nordrhein-Westfalen breit macht, bezeichnen Meteorologen als untypisch. Grundsätzlich seien die Temperaturen in den ersten Mai-Tagen zudem unter dem Durchschnitt.

Schon im März und April hatte es in Deutschland und NRW extreme Wetter-Phänomene gegeben. Im März sorgten die Sturmtiefs Klaus und Luis zunächst für Schneefall und eiskalte Temperaturen. Und auch Wochen später kam es noch zu unverhofften Kälte-Einbrüchen im April mit anhaltender Glätte-Gefahr. Ganz so kalt wird es in den kommenden Tagen nicht. Doch in der Nacht purzelt die Temperatur gebietsweise auf bis zu null Grad - obwohl es schon Anfang Mai ist. - *ruhr24 in ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Dortmund

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