Westerwelle hält an Einladungspraxis fest

SIEGEN ▪ Mit scharfen Attacken gegen die Opposition und einer Medienschelte hat sich der FDP-Bundesvorsitzende Guido Westerwelle nach seiner Rückkehr aus Brasilien gestern beim FDP-Landesparteitag in der von ihm losgetretenen Hartz-IV-Debatte zurückgemeldet. „Ihr kauft mir den Schneid nicht ab“, warnte der seit Wochen in der Kritik stehende Liberalen-Chef die Medienmacher. Die veröffentlichte Meinung stimme nicht überein mit der öffentlichen Meinung, so Westerwelle in Anspielung auf seine angeblich schlechten Fremdssprachenkenntnisse auf Englisch. Die 360 Parteifunktionäre johlten und klatschten nach diesen verbalen Ohrfeigen für die Medien.

Zur anhaltenden Debatte über seine Einladungspraxis für Auslandsreisen sagte Westerwelle: „Ich werde auch in Zukunft als Außenminister der deutschen Wirtschaft im Ausland die Türen öffnen.“ Das sei „eine zentrale Aufgabe“ seines Amtes. In anderen Ländern würden Außenminister kritisiert, wenn sie Wirtschaftsvertreter nicht mit auf ihre Auslandsreisen nähmen. ▪ dfb

Quelle: wa.de

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