JVA Werl baut um für Sicherungsverwahrte

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Michael Skirl, Leiter der JVA Werl. ▪

WERL ▪ Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Reizthema Sicherungsverwahrung hat in der Stadt Werl weitgehende Folgen. Die dortige Justizvollzugsanstalt  soll künftig Sicherungsverwahrte aus ganz NRW aufnehmen – 150 Plätze sind geplant. Da diese Verwahrten getrennt von „normalen“ Häftlingen untergebracht werden müssen, wird die JVA jetzt mit hohem Aufwand erweitert. Geschätzte Gesamtkosten: 30 Millionen Euro „plus x“.

Zu den Vorgaben für Sicherungsverwahrte gehören neben mehr Platz – 15 Quadratmeter pro Kopf – auch eigene Angebote für Therapie und Freizeit. Gleichzeitig muss den 150 Betroffenen auch Arbeit angeboten werden: 60 Plätze in einer eigenen Werkshalle. Zugleich ändert sich mit der Erweiterung der JVA auch der Name des Vollzuges: Statt Sicherungsverwahrung ist am Standort Werl künftig von Sicherungs-Unterbringung die Rede. ▪ di

Quelle: wa.de

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