Weniger Verkehrstote in NRW: Landesregierung setzt auf Blitzer

DÜSSELDORF - Auf den Straßen Nordrhein-Westfalens sind in den ersten sechs Monaten 2012 weniger Menschen gestorben als im Vorjahreszeitraum.

242 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete. Damit starben 57 Menschen weniger im Straßenverkehr als 2011. Auch wurden weniger Menschen in einen Unfall verwickelt. Die Zahl der Unfallbeteiligten schrumpfte um 3,6 Prozent auf rund 35 800 Menschen.

"Ich bin davon überzeugt, dass die Blitz-Marathons und die öffentliche Diskussion über die verstärkten Polizeikontrollen einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit geleistet haben", sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) laut einer Mitteilung. In Zukunft solle das Konzept der Blitz-Marathons ausgeweitet werden.

Deutschlandweit ging die Zahl der Verkehrstoten um 126 auf insgesamt 1819 zurück. Die tragische Trendwende aus dem vergangenen Jahr setzte sich damit nicht fort: Im Jahr 2011 hatte es erstmals seit 20 Jahren wieder mehr Verkehrstote gegeben. - lnw

Quelle: wa.de

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