Wenige Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen

WESTFALEN - In Nordrhein-Westfalen arbeiten immer noch viel weniger weibliche als männliche Ingenieure oder Mathematiker.

Nur etwa jeder achte Beschäftigte in den sogenannten MINT-Berufen - Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik - war im Jahr 2010 weiblich, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf berichtete.

Besonders niedrig lag der Frauenanteil mit 12,1 Prozent bei Berufen, für die kein akademischer Abschluss nötig ist - wie etwa Zahntechniker oder Industriemechaniker. Seit 2000 hat sich daran kaum etwas verändert. In den akademischen MINT-Berufen stieg der Frauenanteil bis 2010 dagegen leicht um 3,3 Prozentpunkte auf 14 Prozent an.

Dass Frauen seltener in den Naturwissenschaften arbeiten, könnte den Statistikern zufolge an den "begrenzten Möglichkeiten zur Teilzeitbeschäftigung" in diesen Berufen liegen. - lnw

Quelle: wa.de

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