Wende im Prozess um geplanten IS-Anschlag in Düsseldorf

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Der Angeklagte Saleh A. sitzt im Oberlandesgericht hinter einer Glasscheibe im Gerichtssaal. Er soll ein Blutbad in Düsseldorf geplant haben.

Düsseldorf - Im Prozess um den geplanten IS-Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt hat es eine überraschende Wende gegeben. Der Hauptangeklagte und Kronzeuge Saleh A. hat seine beiden Mitangeklagten am Freitag entlastet.

Sie hätten mit dem Anschlagsplan nichts zu tun, sagte er vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht und nahm damit frühere Aussagen bei den Behörden zurück. 

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Sich selbst belastete Saleh A. aber erneut: Er habe sich dem IS angeschlossen und von seinem Schwager den Auftrag erhalten, einen Anschlag in Düsseldorf zu verüben. 

Die Leute, mit denen er dafür tatsächlich zusammenarbeiten sollte, habe er aber bis heute nicht kennengelernt.

Quelle: wa.de

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