Weltkriegsbomben in Köln und Münster entschärft

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Fliegerbombe in Münster: Landgericht, Staatsanwaltschaft und Hörsäle geräumt.

[Update 9.20 Uhr] MÜNSTER/KÖLN - Der Fund von Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Mittwoch in Köln und Münster jeweils umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen nach sich gezogen.

In Köln-Deutz mussten zur Entschärfung einer Fünf-Zentner-Bombe schätzungsweise 800 Menschen das umliegende Gebiet verlassen. Ein Hotel, eine Jugendherberge und ein Restaurant wurden evakuiert, sagte ein Sprecher der Stadt Köln am Abend. Rund 300 Menschen machten von einem Angebot Gebrauch, in Räumen der Lanxess-Arena abzuwarten. Der Blindgänger war am Nachmittag bei Bauarbeiten gefunden worden.

Der Bahnverkehr auf der Hohenzollernbrücke in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs wurde für knapp 20 Minuten unterbrochen. Nach Angaben der Deutschen Bahn AG waren 29 Züge verspätet, wurden umgeleitet oder fielen teilweise aus. Wieviele Fahrgäste betroffen waren, war unklar.

In Münster legte eine Fliegerbombe Teile der Innenstadt lahm. Bei Bauarbeiten im Bereich des Landgerichts war die fünf Zentner schwere Bombe am Morgen entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei mussten das Gericht, die benachbarte Staatsanwaltschaft und einige Hörsäle der Universität geräumt werden. Der Busverkehr wurde umgeleitet. Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Blindgänger am Nachmittag entschärft. - lnw

Quelle: wa.de

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