Pärchen statt Straftäter überrascht

Wegen alter Gebäudepläne: SEK stürmt die falsche Wohnung

+
Symbolfoto

Duisburg - Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) ist wegen veralteter Gebäudepläne in Duisburg in eine falsche Wohnung gestürmt.

Eigentlich wollten die Beamten am Montag kurz nach 5 Uhr einen Mann festnehmen, der wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gesucht wurde, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Offenbar sei das Haus umgebaut worden und der Plan deshalb nicht mehr aktuell gewesen. Deshalb seien die Beamten in eine Wohnung eingedrungen, in der aber ein Paar wohnt. RP Online hatte darüber berichtet.

Der gesuchte Mann lebte nicht wie vermutet in der Wohnung im ersten Stock, sondern im Erdgeschoss. Auf den Plänen sei an der Stelle eine Gewerbefläche eingezeichnet gewesen. Verwirrend sei zudem gewesen, dass an der Klingel nur der Name des Gesuchten und nicht des Paares gestanden habe, erklärte die Polizei. 

RP Online sagte die Frau, ihr Mann sei verletzt worden. Die Polizei bestätigte das nicht. Der Gesuchte war zur Einsatzzeit nicht anwesend. Er kam später zu einer Polizeiwache - dpa

Einen ähnlichen Fall gab es 2018 in Lüdenscheid: Hier waren SEK-Beamte in die Wohnung einer Oma statt eines Rockers gestürmt.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare