10 Zentimeter Neuschnee in der Nacht

Wetterdienst warnt vor Blitzeis auch in NRW

NRW - Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat sich zum Glück nur in wenigen Regionen des Landes bestätigt. Dafür droht kommende Nacht eine Menge Neuschnee.

Aus Richtung Südwesten war die nächste Schneefront nach NRW gekommen. In Baden-Württemberg kam es zu Blitzeis, auf dem Frankfurter Flughafen mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden. Der Schneefall war auch in NRW in einigen Region in gefrierenden Regen übergegeangen.

Die DWD-Warnung galt am Sonntagnachmittag für das östliche Ruhrgebiet bis zum Kreis Unna. In der Region Hamm, im Kreis Soest sowie im Märkischen Kreis warnen die Meteorologen "nur" vor markantem Wetter.

Aus Sicht der Polizei blieb die Lage bis zum Nachmittag recht entspannt: „Wir haben nichts Spannendes zu bieten“, sagte ein Leitstellen-Beamter in Aachen. Auch die Polizei in Düsseldorf bemerkte nicht mehr als „eine leichte Zunahme kleinerer Unfälle auf den Autobahnen“.

Auf einer schneeglatten Straße bei Mönchengladbach jedoch verlor am Sonntagmittag ein 53 Jahre alter Mann die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Baum. Der Mann wurde schwer verletzt. Er war auf Sommerreifen unterwegs, wie die Polizei berichtete.

Auf der A3 bei Köln kam ein Lastwagen ins Rutschen und fuhr in die Böschung, der Fahrer blieb unverletzt.

Bereits am Samstag verunglückte ein Radfahrer tödlich: Er war in Köln im Schnee über eine für Fußgänger reservierte, geflieste Passage gefahren und gestürzt. Dabei schlug er mit dem Kopf auf eine Sitzbank. Der Mann trug keinen Helm. Der Eisregen war am Nachmittag von Südwesten her über das Bundesland gezogen.

Für Westfalen sind in der Nacht auf Montag anhaltende Schneefälle angekündigt. Am Montagmorgen kann es daher wieder zu Problemen im Straßen- und Zugverkehr kommen. Im Ruhrgebiet soll es sogar bis Montagmittag schneien - bis zu 10 Zentimeter Neuschnee sind möglich.

 Die Wetterdienste warnten vor schwierigen Bedingungen auf den Straßen, doch

Quelle: wa.de

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