Kommunen lehnen Verdi-Forderung weiter ab

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WUPPERTAL - Die kommunalen Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen haben die Forderung nach einer Sockel-Lohnerhöhung von 100 Euro für alle Beschäftigten erneut abgelehnt.

"Wir wollen keinen Tarifabschluss, der uns Sparzwänge auferlegt, so dass wir Personal einsparen müssen und damit öffentliche Arbeitsplätze gefährden", sagte der Vorsitzende des kommunalen Arbeitgeberverbands, Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters, am Donnerstag laut einer Mitteilung.

Die Gewerkschaften fordern, dass die Einkommen der bundesweit 2,1 Millionen Angestellten von Kommunen und Bund um einen Betrag von 100 Euro und dann zusätzlich um weitere 3,5 Prozent steigen. Die Arbeitgeber errechnen daraus Lohnerhöhungen von durchschnittlich 7,1 Prozent. Ein überzogener Tarifabschluss würde die Kommunen in NRW besonders treffen, weil ihre Finanzlage im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich schlechter sei.

Verdi hatte am Mittwoch und Donnerstag mit den massivsten Streikaktionen seit Jahren Druck vor der dritten Tarifverhandlungsrunde am kommenden Montag gemacht. Die Arbeitgeber nannten die Streiks unverständlich und forderten die Gewerkschaften auf, sich bei ihren Forderungen zu bewegen. - lnw

Quelle: wa.de

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