Tarifkonflikt öffentlicher Dienst

Warnstreik an Uniklinik Essen am Montag

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DÜSSELDORF - Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder gibt es am Montag in Nordrhein-Westfalen einen ersten Warnstreik. Die Gewerkschaft Verdi rief ihre Mitglieder an der Uniklinik Essen dazu auf, ganztätig die Arbeit ruhen zu lassen.

Einen Aufruf gibt es auch schon für die Uniklinik Aachen. Dort soll am Mittwoch gestreikt werden.

Notdienstvereinbarungen werden die Versorgung von Notfällen sicherstellen, sagte ein Verdi-Sprecher am Sonntag in Düsseldorf. Über weitere Streikmaßnahmen in NRW wollen nach seinen Angaben die Streikleitungen in den einzelnen Bezirken am Montag und Dienstag entscheiden.

Ab Mitte der Woche könnten dann etwa Justizeinrichtungen, Finanzämter oder Bezirksregierungen von Streiks betroffen sein. Die Gewerkschaft GEW hatte bereits in der vergangenen Woche für NRW Streiks der angestellten Lehrer für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in wechselnden Regierungsbezirken angekündigt.

Am Freitag waren die Tarifverhandlungen vorläufig gescheitert. Die Kernforderung der Gewerkschaften lautet 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr, ein Ende von Befristungen ohne Sachgrund sowie Einstellungszusagen für Azubis. Als Hauptgründe für das vorläufige Scheitern erwiesen sich aber starke Differenzen über die betriebliche Altersvorsorge und über die tarifliche Eingruppierung der Lehrer.

dpa

Quelle: wa.de

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