Waldfläche in NRW nimmt zu - aber mehr Schäden

WERL/ARNSBERG - Mehr als ein Viertel Nordrhein-Westfalens ist mit Fichten, Eichen, Buchen und anderen Bäumen bewachsen. Die Waldfläche hat nach Auskunft des Waldbauernverbandes in den vergangenen Jahren leicht auf jetzt 27 Prozent der Landesfläche zugenommen.

Das sind mehr als 915 000 Hektar. In den waldreichen Regionen wie dem Sauerland nimmt die Fläche nach Auskunft des Landesbetriebes Wald und Holz in Arnsberg leicht ab, in waldarmen Regionen wie dem Münsterland steigt sie.

Mit 52 Prozent machen Laubwälder mehr als die Hälfte der Waldfläche aus. Die Fichte ist dennoch mit mehr als einem Drittel (36 Prozent) die dominierende Baumart in NRW. Rund Zweidrittel des Waldes sind im Besitz von 150 000 privaten Eigentümern. Etwa 20 Prozent gehören den Kommunen und 13 Prozent dem Land. Der Zustand der nordrhein-westfälischen Wälder hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert.

Nach dem Zustandsbericht 2011 sind mit 24 Prozent nicht einmal ein Viertel der Bäume ohne Schäden. Ein Drittel der Bäume ist deutlich geschädigt. - lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare