Wagen erfasst Schülerlotsen (69) und Jungen (6) - beide schwer verletzt 

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Wadersloh - In Wadersloh ist am Dienstagmorgen ein Schülerlotse (69) schwer verletzt worden, als er einer Mutter und ihrem Sohn den gefahrlosen Übergang über die Straße ermöglichen wollte. 

Der Lotse wurde von einem Passat angefahren und so schwer verletzt, dass er in eine Spezialklinik nach Hamm-Heessen geflogen werden musste. 

Auch der sechsjährige Schüler wurde von dem VW erfasst und schwer verletzt. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Kinderkrankenhaus nach Lippstadt gebracht. 

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war ein Mann aus Ennigerloh mit einem Passat aus Richtung Stromberger Straße kommend in Richtung Von-Galen-Straße unterwegs. An der Querungshilfe zwischen Winkelstraße und Freudenberg sicherte der Rentner den Übergang, damit die  Schüler sicher ihre Schule erreichen. 

Die Mutter hatte mit ihrem Sohn bereits die stadtauswärts führende Fahrspur überquert und auch die Querungshilfe passiert, als der 69-Jährige von dem Passat erfasst und zu Boden geschleudert wurde.

Der 69-Jährige stand mitten auf der Fahrspur des Passat. Den auf der Straße stehenden Mann, der auch eine Warnkelle in der Hand hatte, sah der Autofahrer offenbar nicht und erfasste ihn mit der linken Front. Die Polizei prüft nach Angaben ihrer Pressesprecherin Susanne Dirkorte-Kukuk, ob die aufgehende Sonne den Autofahrer in seiner Sicht einschränkte. 

Nach den ersten Notrufen bei der Kreisleitstelle in Warendorf wurden Rettungswagen aus Wadersloh und Beckum, das Notarzteinsatzfahrzeug aus Beckum sowie der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Zusätzlich wurde später noch der Rettungshubschrauber Christoph 8 an die Einsatzstelle beordert. 

Nach einer ersten notärztlichen Behandlung an der Unfallstelle wurde der Schwerverletzte mit Rettungshubschrauber zur weiteren Diagnostik in die Spezialklinik geflogen. Der Passatfahrer erlitt einen Schock und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. 

Die Polizei sperrte während der Rettungsarbeiten die Straße komplett für eine Stunde, später konnte der Verkehr in Richtung Stromberger Straße an der Unfallstelle vorbeifahren. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. - ei

Quelle: wa.de

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