Wärmerekord im Dezember - doch es wird kälter

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Essen - Der vermutlich wärmste Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnung geht in Nordrhein-Westfalen mit einem Kälteeinbruch zu Ende. "Insgesamt geht es runter", sagte am Sonntag Cornelia Urban, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen.

Die Umstellung setze an Neujahr ein. Dann werde es im Bergland in den Lagen über 400 bis 500 Metern wahrscheinlich schneien. "Sauerland und Eifel, die kriegen Schnee und das könnten zehn bis 15 Zentimeter werden", meinte Urban.

Das sonnige Wetter an den Feiertagen lockte die Menschen ins Freie. Pflanzen zeigten in der Sonne ihre Blüten und sogar Bienen schwärmten aus. In Winterberg kurvten emsige Skifahrer auf Kunsteis den kleinen Rodelhang hinunter.

Dieser Dezember wird wahrscheinlich als der bislang mildeste in die Geschichte eingehen. Beispielsweise maß der DWD am zweiten Weihnachtstag in Köln-Stammheim mit 17,5 Grad den bundesweit höchsten Wert des Tages - nahe am Rekordwert von 17,8 Grad für den 26. Dezember. Für Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ab, dass die Werte im Durchschnitt ein Grad über den bisherigen Monatshöchstwerten liegen. Die bisherigen Dezember-Rekorde waren gemessen worden mit Durchschnittswerten von 6,6 Grad 1934 sowie 6,2 Grad 1974, berichtete Urban. - dpa

Quelle: wa.de

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