Restriktionsgebiet im Umkreis von drei Kilometern eingerichtet

Tote Kanadagans: Erster Vogelgrippe-Fall im Märkischen Kreis

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Bei einer Kanadagans, die verendet am Iserlohner Seilersee gefunden worden war, wurde das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen (Symbolbild).

Iserlohn - Am Seilersee in Iserlohn ist eine an der Vogelgrippe verendete Kanadagans gefunden worden. Sie war mit dem Virus H5N8 infiziert. Die Vogelgrippe ist damit im Märkischen Kreis angekommen.

Wie der Märkische Kreis am Dienstagnachmittag mitteilte, wurde bei einer in der letzten Woche in Iserlohn am Seilersee verendet aufgefundenen Kanadagans das Virus der Vogelgrippe nachgewiesen. 

"Im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems, wurde der hochpathogene Typ H5N8 nachgewiesen. Infektionen beim Menschen durch diesen Typ des Grippevirus sind bisher nicht bekannt", heißt es weiter.

Im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort werde ein Restriktionsgebiet eingerichtet, in dem Geflügelhalter verpflichtet seien, ihre Ställe mit Desinfektionsmatten an den Zugängen zu sichern. 

"Fremde Personen dürfen die Ställe nicht betreten. Falls keine weiteren mit der Vogelgrippe infizierten Vögel gefunden werden, gelten diese Anordnungen des Märkischen Kreises für 30 Tage. In diesem Gebiet gilt für den genannten Zeitraum Stallplicht für Geflügel." - eB

Quelle: wa.de

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