Vierte Attacke in Folge auf Flüchtlingsunterkunft in Kirchhundem

Kirchhundem - Bereits zum vierten Mal haben Unbekannte eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Kirchhundem im Sauerland beschädigt. Nach einem erneuten Feuer muss der für Donnerstag geplante Einzug von drei Familien in das komplett eingerichtete Haus verschoben werden, wie die Gemeinde am Montag mitteilte.

Nachbarn hatten das Feuer in dem ehemaligen Bauernhaus am Sonntagabend bemerkt und die Feuerwehr gerufen, die den Brand im Treppenhaus schnell gelöscht hatte. Durch das Feuer seien einige Treppenstufen beschädigt worden, berichtete die Gemeindeverwaltung. Außerdem gebe es Schäden durch Rauch und Löschwasser. 

Brand- und Wasserschäden

Bereits nach einem Einbruch im Dezember 2015 hatten Unbekannte Feuer im Treppenhaus gelegt, der Schaden blieb gering. Außerdem waren im März 2015 und im Januar 2016 bei Einbrüchen Wasserhähne aufgedreht worden. Dadurch waren Wasserschäden in dem Haus entstanden. 

Nach dem Vorfall im Januar hatte der Staatsschutz in Hagen eine Ermittlungskommission eingesetzt. Hinweise auf mögliche Täter gibt es nach deren Auskunft bisher nicht. 

Wie lange sich der Einzug der Flüchtlingsfamilien verzögert, konnte die Verwaltung noch nicht sagen. Die sechs Erwachsenen und fünf Kinder sollen zunächst in ihren bisherigen Wohnungen bleiben.

Quelle: wa.de

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