"Weißes Bonbon" auf der Rutsche

Spielplatzbesuch endet für Vierjährigen im Krankenhaus

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MÜNSTER - Ein Spielplatzbesuch endete für einen Vierjährigen in Münster im Krankenhaus. Erst hatte er sich beim Buddeln im Sand an einer Rasierklinge geschnitten. Dann sackte der Junge zusammen. Er hatte unbemerkt ein gefundenes "weißes Bonbon" in den Mund gesteckt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Ein 4-jähriger Junge war am Samstagmorgen in Münster zum Spielen auf einen beliebten Spielplatz gegangen. Es wurde ein Besuch, den die Beiden so schnell nicht vergessen werden.

Beim Buddeln im Sand zog sich der Junge nach Informationen der Polizei eine blutende Schnittverletzung am Arm zu, die von einer durchgebrochenen Rasierklinge stammt. Während sich die 28-jährige Mutter um ihren Sohn kümmerte, sackte das Kind zusammen. Der Junge hatte nach eigenen Angaben "weißes Bonbon" (eine Tablette) auf der Rutsche gefunden und unbemerkt in den Mund gesteckt.

Das Kind musste stationär behandelt werden, konnte aber am Sonntag wieder zu seiner Familie zurückkehren.

Polizeibeamte sperrten den Spielplatz vorsorglich ab. Eine Freigabe des beliebten Spielplatzes erfolgt nach weiteren Untersuchungen der Stadt Münster frühestens am Montag. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. - she

Quelle: wa.de

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