Vier Verkehrstote in NRW am Pfingstwochenende

DÜSSELDORF - Vier Menschen kamen am Pfingstwochenende in NRW bei schweren Verkehrsunfällen ums Leben. Die Unfälle ereigneten sich in Wuppertal, im Sauerland und im Ruhrgebiet.

Auf der Autobahn 40 bei Mülheim an der Ruhr kam am frühen Montagmorgen ein 23 Jahre alter Beifahrer aus dem Kreis Mettmann ums Leben. Aus noch ungeklärter Ursache hatte der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen eine Betonwand geprallt. An einer Böschung überschlug sich der Wagen anschließend mehrfach. Dabei zog sich der Beifahrer tödliche Verletzungen zu. Der 22-jährige Fahrer und ein weiterer 22 Jahre alter Insasse wurden dabei leicht verletzt.

In Drolshagen bei Olpe krachte am Sonntag ein 23 Jahre alter Motorradfahrer auf einer Landstraße gegen einen Kleinwagen. Der Motorradfahrer fuhr zu weit in der Fahrbahnmitte, als er in einer lang gezogenen Linkskurve gegen das Auto prallte. Bei dem Zusammenprall zog sich der Fahrer tödliche Verletzungen zu. Er trug zwar einen Schutzhelm, aber keine Schutzkleidung, sondern lediglich eine kurze Hose und eine Sweatshirt-Jacke. Der 21 Jahre alte Autofahrer musste wegen eines Glassplitters im Auge in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden 17 und 19 Jahre alten Beifahrerinnen erlitten einen Schock.

Ebenfalls am Sonntag kam in Wuppertal ein Mann mit seinem Wagen von der Bundesstraße 228 ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Kollision entzündete sich das Auto. Es brannte vollständig aus. Der eingeklemmte Fahrer konnte sich nicht mehr aus dem Wagen befreien. Er konnte zunächst nicht identifiziert werden.

Bereits am Samstag war ebenfalls in Wuppertal ein 39 Jahre alter Motorradfahrer aus Gevelsberg auf der Bundesstraße 7 mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Wagen geprallt. Er starb noch an der Unfallstelle. - lnw

Quelle: wa.de

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