Rutschgefahr zu groß

Viele Zoos in NRW wegen Glätte geschlossen

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Pinguin im Zoo

Wuppertal - Auch wenn das Wetter die Pinguine nicht stört: Wegen Eisglätte sind viele Zoos in Nordrhein-Westfalen am Sonntag geschlossen geblieben.

Aus Sicherheitsgründen könne man die Pforten nicht öffnen, teilte etwa der Zoo Wuppertal mit. Die Zoos in Krefeld, Duisburg und der Tierpark in Hamm schlossen wegen vereister und rutschiger Wege ebenfalls. "Auch viele der tierischen Bewohner bleiben heute sicherheitshalber im Stall, um unfreiwillige Rutschpartien zu vermeiden", hieß es beim Zoo Duisburg.

Was Menschen ins Straucheln bringen könnte, sei auch für manche Tiere ein Problem, sagte der Wuppertaler Zoo-Kurator André Stadler. "Die meisten haben es aber leichter, weil es sich auf vier Beinen weniger leicht rutscht, als auf zweien", sagte er. Die Elefanten durften sicherheitshalber nicht in den abschüssigen Teil ihres Außengeheges, manche Huftiere mussten in den Gehegen bleiben.

Den Steinböcken könne das Eis auf den Felsen jedoch nichts anhaben, ebenso wenig wie den Pinguinen. "Unsere Brillenpinguine haben Spaß bei dem Wetter und ihr besonderer Gang hilft ihnen, nicht umzufallen: Sie kippen ihr Gewicht ein wenig nach vorn und drehen die Füße nach außen, das gibt ihnen auch auf Eis mehr Halt als uns Menschen", erklärte Stadler. - dpa

Quelle: wa.de

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