Viel Kritik an Steinbrücks Vorstoß zum Komplett-Umzug nach Berlin

BERLIN/BONN - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seiner Heimatstadt Bonn das Ende des doppelten Regierungssitzes vorausgesagt - und damit viel Kritik geerntet.

"Das mag hier in Bonn nicht jeder gut finden. Die Zeiten von doppelten Standorten der Ministerien werden irgendwann zu Ende gehen", sagte Steinbrück dem "Tagesspiegel am Sonntag". Er sprach sich dafür aus, die Bonner Ministerialverwaltungen in oberste Bundesbehörden umzuwandeln. "Bonn bleibt Bundesstadt und UN-Standort, aber der Platz der politischen Entscheider ist Berlin", sagte Steinbrück. Nach Kritik aus der eigenen SPD wie auch von Grünen, CDU und FDP stellte er am Sonntag im "General-Anzeiger" in Bonn klar, dass er nicht den sofortigen Umzug aller Ministerien aus Bonn nach Berlin fordere. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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