Duisburg als vierte Stadt

NRW weitet Video-Überwachung aus

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Ein Polizist kontrolliert das Material der Überwachungskamera auf drei Bildschirmen.

Duisburg - Das nordrhein-westfälische Polizei hat das Projekt Videobeobachtung an Kriminalitätsschwerpunkten in Großstädten ausgeweitet. Seit Mittwoch beteiligt sich Duisburg als vierte Stadt.

Am sogenannten Pullmanneck in Marxloh, einem von der der Stahlindustrie und hohem Ausländeranteil geprägten Stadtteil, hat die Polizei 19 Kameras installiert. 

Der Ort sei ein Anziehungspunkt für junge Männer, die auch kriminell auffielen, sagte Polizeipräsidentin Elke Bartels. Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte nach den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht eine Ausweitung der Videobeobachtung angekündigt. 

In Düsseldorf und Mönchengladbach werden bestehende Versuche ausgeweitet. In Dortmund, Duisburg, Essen, Köln und Aachen kommt das Projekt erstmals zum Zug. 

Dortmund hatte vergangene Woche eine Anlage im Vergnügungsviertel Brückstraße in Betrieb genommen. Die Kameras werden nur an bestimmten Wochentagen und zu bestimmten Uhrzeiten angeschaltet und die Monitore in den Polizeiwachen besetzt. Die neue Versuchsphase ist auf ein Jahr angelegt.

Quelle: wa.de

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