22-Jähriger randaliert in Lünen

Verwirrter Mann belästigt Frauen und springt gegen Autos

+

Lünen - Ein offenkundig alkoholisierter und geistig verwirrter Mann hat in Lünen auf der Steinstraße eine Frau belästigt und ist im fließenden Verkehr gegen Autos gesprungen.

Der 22-Jährige zunächst auf eine 74-Jährige zu und "umarmte" sie. Dann begann er die Frau unsittlich anzufassen. Die Lünerin konnte sich losreißen und in einen Hauseingang flüchten.

Springen und Rutschen auf fahrende Autos

Kurz darauf sprang der Tatverdächtige unvermittelt auf die Straße, rannte auf das Auto einer 51-Jährigen zu. Diese musste bis zum Stillstand abbremsen, um den Lüner nicht anzufahren. Laut schreiend trommelte der Mann auf die Motorhaube und die Windschutzscheibe ein. Als er kurz abließ, konnte die 51-Jährige sich und ihr Auto in Sicherheit bringen.

Hinter ihr fuhr eine 32-Jährige mit zwei Kindern in ihrem PKW. Der 22-Jährige sprang auch vor ihr Auto, so dass sie eine Vollbremsung einleiten musste. Dann warf sich der Mann auf ihre Motorhaube und rutschte mit seinem Hinterteil die Motorhaube hinunter. Im Anschluss versuchte er noch vergeblich die verriegelten Türen ihres Wagens aufzureißen. Danach ließ der Tatverdächtige von ihrem Auto ab.

Als kurz darauf die Einsatzkräfte eintrafen, lief der 22-Jährige noch hektisch zwischen anderen Passanten hin und her. Als er die Polizisten wahrnahm, versuchte er noch zu flüchten. Diese konnten ihn jedoch schnell zu Boden bringen und ihm Handschellen anlegen. Das versuchte er ebenfalls erfolglos zu verhindern. 

Noch im Rettungswagen beleidigt er 

Ein hinzugerufener Rettungswagen brachte den Mann in eine Klinik. Auf dem Weg dorthin beleidigte er durchgehend die anwesenden Beamten und Sanitäter. Gleichzeitig versuchte er dabei die Anwesenden zu bespucken, zu schlagen, zu treten und sich zu befreien.

Nach kurzer Untersuchung durch einen Arzt, wurde der 22-Jährige in eine Klinik eingewiesen. Ein Alkoholscreening ergab eine deutliche Alkoholisierung. Die Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der sexuellen Nötigung, des Widerstandes und weiterer Delikte dauern an. (ots)

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.