Elf Verletzte durch Feuer in Asylunterkunft

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MARSBERG - Bei einem Feuer in einer Asylbewerberunterkunft im sauerländischen Marsberg sind am Sonntag elf Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer.

Nach Auskunft der Feuerwehr brannte das ganze Obergeschoss des Hauses. Insgesamt waren in dem als Übergangswohnheim genutzten Haus 38 Menschen gemeldet.

Die meisten Bewohner konnten sich unverletzt vor den Flammen retten. Sieben verletzte Bewohner, zwei bei dem Einsatz leicht verletzte Feuerwehrleute und zwei zufällig an dem Haus vorbeikommende Passanten wurden in Krankenhäuser gebracht. Fünf Bewohner mussten wegen Rauchvergiftungen auf die Intensivstation.

Gebäude nicht mehr bewohnbar

"Das Gebäude ist komplett unbewohnbar", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Stadt Marsberg wollte die Bewohner in einer Notunterkunft in einer ehemaligen Schule unterbringen. Das DRK wollte für Betten und eine Grundausstattung sorgen.

Zur Brandursache gab es zunächst keine Informationen. "Das Gebäude ist durch den Brand und Löschwasser derzeit nicht zu betreten", sagte ein Feuerwehrsprecher. "Die Kriminalpolizei hat das Gebäude beschlagnahmt. Am Montag sollen die Brandermittler der Polizei kommen." Offensichtliche Hinweise auf einen Brandanschlag gebe es aber bislang nicht. - dpa

Quelle: wa.de

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