Vergewaltiger von Troisdorf soll Feuer in Zelle verursacht haben

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Die JVA in Köln-Ossendorf.

[Update 14.56 Uhr] Köln - Der verurteilte Vergewaltiger einer jungen Camperin in der Siegaue soll den Brand in seiner Gefängniszelle mit drei Verletzten selbst verursacht haben. Davon geht die Kölner Staatsanwaltschaft aus.

Gegen den 31-Jährigen werde wegen vollendeter Brandstiftung ermittelt, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Ob der Häftling absichtlich oder fahrlässig gehandelt habe, sei noch unklar. 

Zum Zeitpunkt des Feuers in der Kölner Justizvollzugsanstalt (JVA) war er vermutlich allein in der Einzelzelle. Ein Brandexperte soll die Ursache des Feuers klären. 

Der 31-Jährige wurde bei dem Brand in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt. Er liege im Krankenhaus und sei nicht vernehmungsfähig, sagte der Sprecher. Ein weiterer Insasse und ein Mitarbeiter der JVA hätten Rauchgasvergiftungen erlitten. Die Polizei hatte zuvor von zwei verletzten Mitarbeitern gesprochen.

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Der Häftling - ein abgelehnter Asylbewerber aus Ghana - war im Oktober vom Landgericht Bonn wegen besonders schwerer Vergewaltigung und räuberischer Erpressung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. 

Er hatte demnach ein junges Paar beim Campen in der Siegaue bei Bonn überfallen und die damals 23-Jährige vergewaltigt. Er bestritt die Tat und legte später Revision ein. - dpa

Quelle: wa.de

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