Loveparade-Aufarbeitung zieht sich weiter hin

Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg zieht sich die juristische Aufarbeitung weiter in die Länge.

DUISBURG - Mehr als vier Jahre nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg zieht sich die juristische Aufarbeitung weiter in die Länge. Ein Sprecher des Landgerichts Duisburg teilte am Mittwoch mit, in diesem Jahr sei voraussichtlich nicht mehr mit einer Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens zu rechnen.

Durch eine Massenpanik bei der Loveparade 2010 hatten 21 Menschen ihr Leben verloren. Als Grund für die Verzögerung nannte der Gerichtssprecher, dass noch Stellungnahmen eingeholt und weitere 90 Computer-CD mit Bildern gesichtet werden müssen.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen 10 Mitarbeiter von Behörden und des Veranstalters erhoben. Sie wirft ihnen fahrlössige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. Das Landgericht muss darüber entscheiden, ob ihnen aufgrund dieser Anklage der Prozess gemacht wird. - lnw

Quelle: wa.de

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