Durchschnittliche Steigerung um 3,8 Prozent

VRR erhöht die Preise - auch Studi-Tickets werden teurer

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Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr wird im nächsten Jahr erneut die Preise anheben.

GELSENKIRCHEN - Bus- und Bahnfahren im Nahverkehr an Rhein und Ruhr wird im nächsten Jahr erneut teurer. Im Durchschnitt sollen die Preise um 3,8 Prozent steigen, teilte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Freitag mit.

Neu eingeführt wird eine zusätzliche und teurere Preisstufe A3 für Zeitkarten in den Stadtgebieten von Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Wuppertal.

Tickets für Einzelfahrten in der Preisstufe A werden zum kommenden Jahr um zehn Cent angehoben, sagte ein Sprecher. Bei dem Monatsticket 1000 entfalle die Leistung, am Wochenende sowie an Wochentagen ab 19 Uhr eine weitere Person mitzunehmen. Beim Ticket 2000 bleibt dieser Zusatznutzen erhalten, dafür ist der Preisanstieg deutlicher.

Mit den Erhöhungen wollen die Verkehrsunternehmen gestiegene Kosten für das Personal aufgrund des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst abfangen. Auch die Belastungen der EEG-Umlage machten sich in den Erhöhungen bemerkbar. Nahezu jedes Jahr steigen die Preise im Nahverkehr. Zuletzt hatte der VRR die Ticketpreise Anfang des Jahres um 3,3 Prozent angehoben.

Auch Studenten sind dieses Mal von der Erhöhung betroffen. Im Wintersemester 2015/2016 wird der Preis für das NRW-Studententicket einmalig um zwei Euro angehoben. In den vier darauffolgenden Sommersemestern steigt der Preis jeweils um 45 Cent. - lnw

Quelle: wa.de

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