Junge IS-Rekrutinnen zu Sozialstunden verurteilt 

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Symbolfoto

Dortmund - Zwei junge Mädchen, die heimlich zum „Islamischen Staat“ nach Syrien ausreisen wollten, sind vom Amtsgericht Dortmund in einer nicht öffentlicher Sitzung zu 40 bzw. 20 Sozialstunden verurteilt worden.

Das Jugendschöffengericht verurteilte die beiden 15 und 19 Jahre alten Schwestern wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz, Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Urkundenfälschung.

Wohl unter Federführung der 19-jährigen hatten die Beiden den geheimen Plan geschmiedet, nach Syrien zu reisen und sich als Rekrutinnen der Terrororganisation „IS“ anzuschließen.

Sie fälschten für die 15-jährige eine angebliche Ausreiseerlaubnis des Vaters, verkaufen ihre Handys und reisten zum Flughafen nach Düsseldorf.

Hier wurden sie offenbar in letzter Minute vor dem Abflug in die Türkei verhaftet, nachdem der Vater die Polizei alarmiert hatte. Die beiden gescheiterten IS-Kämpferinnen versuchten, durch Tritte ihre Festnahme zu verhindern, beleidigten die Polizisten und lobpreisten den IS.

„Wir werden Euch allen die Köpfe abschlagen“ ließen die beiden Schwestern die Beamten wissen, verfluchten und verunglimpften die Demokratie in Deutschland. Die 19-jährige ist mittlerweile nach islamischem Recht verheiratet, ihre jüngere Schwester wird angeblich in einem Aussteigerprogramm betreut. - mw

Quelle: wa.de

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