Urlaub mit Baby – darauf sollten Sie achten

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Ein Urlaub mit Baby bedarf zwar guter Vorbereitung, bereitet aber auch viel Freude.

Für viele junge Eltern klingt das Vorhaben „Urlaub mit Baby“ nach einer echten Herausforderung. Das muss es jedoch nicht sein. Mit diesen Tipps wird die Reiseplanung ein Kinderspiel.

Junge Paare mit Baby denken manchmal mit Wehmut an die Zeit, in der Sie noch kinderlos und ungebunden waren. Eine Reise ins Ausland ließ sich schnell und unkompliziert buchen. Es gab kaum etwas zu beachten. Mit der Gründung einer Familie ändert sich das. Viele stellen sich die Frage, ob ein Urlaub mit Baby überhaupt möglich ist und wenn ja, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

„Generell gilt: Was man sich als Eltern zutraut, schaffen auch die Kinder“, sagt Sigrid Eckel dazu gegenüber Spiegel Online. Sie ist Geschäftsführerin des Reisebüros Kinderreisewelt in Köln und kennt sich mit dem Thema bestens aus. Wann Sie sich mit Ihrem Säugling ins Abenteuer stürzen, hängt vor allem davon ab, wie sicher Sie sich im Umgang mit dem Neugeborenen fühlen. Durchschnittlich sind viele Mütter dazu ab dem dritten Monat bereit. Still- und Schlafrhythmus haben sich bis dahin größtenteils eingependelt. Planen Sie den Urlaub mit Baby gut, dann haben Sie auch als Eltern mehr davon.

Wichtige Reiseutensilien

Eine Reise verläuft vor allem dann reibungslos, wenn Sie an die Grundausstattung zur Verpflegung Ihres Kindes denken. Dazu gehört in erster Linie die Babynahrung, abgekochtes Wasser, Fläschchen und das entsprechende Zubehör. Nehmen Sie immer genügend kohlensäurefreies Wasser mit. In warmem Klima oder bei trockener Luft, zum Beispiel im Flugzeug, benötigt Ihr Kind besonders viel Flüssigkeit. Ebenfalls mit ins Gepäck gehören: Windeln, Medikamente, Wundheilsalbe, Baby-Sonnencreme, Wasserkocher, Wickeltuch oder Rückentrage. Damit Sie möglichst mobil sind, packen Sie auch Ihren Kinderwagen mit ein. Verschiedene Modelle, die zusammenklappbar und leicht zu verstauen sind, finden Sie zum Beispiel im Internet.

Reisen mit Auto, Bahn oder Flugzeug

Welches das ideale Transportmittel ist, hängt vom Temperament Ihres Kindes ab. Eine Autofahrt bietet wenig Platz und kann daher beengend und langweilig sein. Hat Ihr Baby einen guten Schlaf, sind Fahrten von ein bis drei Stunden meist kein Problem. Besonders reibungslos sollte Ihre Anreise zum Urlaubsort verlaufen, wenn Sie die Nacht dazu nutzen.

Größeren Bewegungsspielraum finden Sie in der Bahn. Buchen Sie Plätze in einem Kleinkindabteil. Dort steht Ihnen sogar ein Wickeltisch zur Verfügung. Eine Fahrkarte für Ihr Baby benötigen Sie nicht.

Auch das Flugzeug lässt sich mit Säugling bedenkenlos nutzen. Allerdings ist der Kauf eines Kindersitzes empfehlenswert. Seit der sogenannte Loopbelt, ein Kindergurt fürs Flugzeug, in Deutschland verboten wurde, sitzen Babys ohne Sicherung auf dem Schoß der Eltern.

Um eine mögliche Strahlenbelastung müssen sich Eltern mit einem gesunden Baby keine Sorgen machen. Sowohl Mediziner als auch das Bundesamt für Strahlenschutz geben für Reisende mit Kleinkindern grünes Licht. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie Ihr Kind unterwegs jederzeit versorgen und ablenken können.

Organisation der Reise

Die meisten Eltern, die mit Baby verreisen, nehmen die Planung selbst in die Hand. Sie fahren für gewöhnlich an die Nordsee oder in den Mittelmeerraum. Suchen Sie sich eine Unterkunft in ruhiger Lage, damit Ihr Kind seinen Schlafrhythmus beibehalten kann und nicht von Lärm gestört wird. Eine Ferienwohnung eignet sich dafür besonders gut. Achten Sie beim Buchen darauf, dass Hochstuhl, Wickeltisch und Kinderbett vorhanden sind. Ansonsten heißt es: selber einpacken. Spielzeug und Decke sind unentbehrlich für Ihr Kind. Sorgen Sie dafür, dass Sie die Räumlichkeiten bei Regenwetter in eine Spielwiese verwandeln können.

Quelle: wa.de

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