Ergiebiger Dauerregen: Für Kreis Soest gilt Warnstufe "Extrem"

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Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, in Recklinghausen Wasser aus dem Eingang einer Sporthalle zu pumpen. Ein Unwetter hatte im Kreis Recklinghausen für zahlreiche überschwemmte Keller gesorgt.

Essen - Auf die Hitze folgt der Regen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bis Montagnachmittag für weite Teile Westfalens vor ergiebigem Dauerregen gewarnt. Für den Hochsauerlandkreis sowie die Kreise Soest und Paderborn gilt sogar die höchste Warnstufe "Extrem".

Bis Montag können demnach in diesen Regionen zwischen 80 und 120 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, wie der DWD am Sonntag in Essen berichtete.

Zeitweise sei auch mit Starkregen zu rechnen, bei dem bis zu 35 Liter innerhalb weniger Stunden fallen könne. Die Wetterexperten warnten vor Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen.

"Eigentlich wäre es schön, wenn sich diese Niederschläge über vier Wochen verteilen würden", sagte DWD-Meteorologe Malte Witt der dpa. Zwar könne die Natur noch einiges an Wasser aufnehmen, aber man müsse auch damit rechnen, dass vieles einfach an der Oberfläche abfließe.

Wann der Regen abzieht, ist noch unsicher. Mancherorts könne es auch am Dienstag noch regnen. In der Wochenmitte sollen die Niederschläge dann aber nachlassen - bei knapp 20 Grad. "Dann kann auch die Sonne wieder herauskommen." Erst Richtung Wochenende sei ein erneuter Temperaturanstieg in Sicht.

Bereits am Samstag hatte es an vielen Orten kräftige Schauer gegeben. Zwischen Samstag- und Sonntagmittag fielen beispielsweise in Remscheid 61 Liter auf den Quadratmeter, in Xanten 51 und in Münster 44. In Olfen (Kreis Coesfeld) waren es 42, davon 28 innerhalb einer einzigen Stunde. - dpa

Quelle: wa.de

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