Nach dem Orkan "Ela"

Land spricht mit Unwetter-Kommunen über Hilfsfonds

+
Vertreter der unwettergeschädigten Kommunen sprechen heute in Düsseldorf mit Innenminister Jäger über einen Hilfsfonds.

DÜSSELDORF - Der Orkan "Ela" hat in NRW eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Das Land will den sturmgeschädigten Kommunen helfen. Wie viel Geld fließt, ist aber noch unklar. Die Kommunen und das Land wollen am Freitag darüber sprechen, wie die Schäden einheitlich bewertet werden können. 

Vertreter der unwettergeschädigten Kommunen sprechen heute in Düsseldorf mit Innenminister Jäger über einen Hilfsfonds. Jäger will sich mit den Bürgermeistern und Landräten auf einheitliche Kriterien für die Schadensbemessung an Bäumen, Wäldern, Straßennetz und Nahverkehr einigen. Bislang haben 17 Städte und 25 Kreise Schäden gemeldet. Die Schadenshöhen liegen zwischen 5000 und 61,3 Millionen Euro, die Essen gemeldet hat.

"Wir werden die Kommunen und Kreise damit nicht alleine lassen", hatte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung gesagt. Für Privatleute ist der Hilfsfonds des Landes nicht gedacht. Die Schäden der Bürger würden größtenteils über Versicherungen abgedeckt, sagte Kraft. Bei dem Gewittersturm am Pfingstmontagabend waren in Nordrhein-Westfalen sechs Menschen ums Leben gekommen, rund 70 wurden verletzt. - lnw

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare