Unwetter in NRW - Vor allem Ostwestfalen betroffen

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Warendorf - Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden: Ein heftiges Unwetter ist in der Nacht zum Dienstag über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Ostwestfalen hat es besonders stark getroffen.

Regenfälle sorgten laut Polizei für überflutete Keller und Straßen. Besonders betroffen war der Kreis Warendorf. In einer ersten Bilanz sprachen die Einsatzkräfte von vier Schwerverletzten und zwei Leichtverletzten. Im Kreis Warendorf prallten auf der zeitweise überschwemmten A2 bei Beckum aufgrund der Witterungsverhältnisse zwei Autos zusammen. Fünf Menschen wurden bei dem Unfall verletzt, vier von ihnen schwer.

In Oelde standen Straßen unter Wasser. Durch das Unwetter wurden zudem Stromverteiler in Mitleidenschaft gezogen, so dass es zu Stromausfällen kam. Allein bis Mitternacht zählte die Feuerwehr in Oelde mehr als 300 Einsätze in Privathaushalten.

In Detmold (Kreis Lippe) verzeichnete die Feuerwehr mehr als 15 Einsätze. Durch einen Blitzeinschlag brannte der Dachstuhl eines Wohnhauses. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig auf die Straße retten.

Bei einem Großbrand in Minden (Kreis Minden-Lübbecke) erschwerte der heftige Regen die Löscharbeiten bis in den Morgen. Ein Feuerwehrmann brach in dem brennenden Gebäude durch eine Decke und verletzte sich. Andere Teile Nordrhein-Westfalens blieben von so heftigen Auswirkungen des Unwetters verschont. - dpa

Quelle: wa.de

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