Unklare Finanzierung: Verkehrsunternehmen schlagen Alarm

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DÜSELDORF - Die NRW-Verkehrsunternehmen sehen wegen womöglich wegfallender Bundesmittel ab 2020 ihre Finanzen in Gefahr. "Der Bundesfinanzminister muss uns auch künftig das nötige Geld zur Verfügung stellen und nicht seine schwarze Null wie eine heilige Kuh vor sich hertragen", sagte Rheinbahn-Personalvorstand Klaus Klar.

Schon heute würden die Mittel nicht für den Erhalt der Infrastruktur ausreichen. Weniger Bus- und Bahnverbindungen oder gar ganz gestrichene Linien seien die Folge.

Die Verkehrsunternehmen in NRW bangen um mehrere hundert Millionen Euro an sogenannten Entflechtungsmitteln für den Nahverkehr.

Diese sind laut Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle nur noch bis 2019 bewilligt. "Ohne nachhaltiges Finanzierungskonzept kann es aber keinen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr geben", sagte Behle.

Sie fordert deshalb neben einer Anschlussregel für die Bundesmittel über 2019 hinaus auch einen bundesweiten Infrastrukturfonds zum Abbau des aufgelaufenen Sanierungsstaus. - dpa

Quelle: wa.de

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