Unfug und Schlägereien: Polizei zieht Halloween-Bilanz

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Münster - Passanten erschrecken, Eier werfen, Unfug treiben: Die Halloween-Nacht in Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr ohne größere Zwischenfälle geblieben. Hatten im vergangenen Jahr in den Wochen vor und nach dem 31. Oktober sogenannte "Horrorclowns" ihr Unwesen getrieben, registrierte die Polizei in diesem Jahr einen wesentlich ruhigeren Verlauf der Halloween-Nacht.

Die Einsätze seien mit einem normalen Wochenende vergleichbar gewesen. "Es gab Körperverletzungen, Unfug - eben alles, was im Zusammenhang mit Alkohol steht", sagte ein Polizeisprecher aus Aachen. Die meisten gemeldeten Einsätze der Polizei hatten mit Sachbeschädigung, Schlägereien oder grobem Unfug zu tun.

Die Polizei wurde unter anderem zu Halloween-Partys gerufen und musste Schlägereien verhindern. Auf einer Feier in Brühl wurde ein 17-Jähriger durch einen Böller am Rücken verletzt. Beim "Zombie-Walk" in Essen kam es zu mehreren Streitigkeiten der verkleideten Teilnehmer. Die Polizei musste den Bahnhof "zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit" räumen und für die Gruppen sperren.

Die Einsatzzahlen bewegten sich nach Angaben verschiedener Dienststellen jedoch im Bereich der vergangenen Jahre. "Die klassische Halloweenrandale gibt es nicht mehr. Die ist seit ein bis zwei Jahren vorbei", erklärte ein Sprecher in Münster. Nur in Wesel erlebten die "Horrorclowns" ein Comeback. Mehrere Personen mit Clown-Masken hätten laut Polizei versucht, andere Menschen mit Pyrotechnik zu verängstigen. - dpa

Quelle: wa.de

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