Hundeschlittenfahrer wohl vorschnell verdächtigt

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DUISBURG - Ein Hundeschlittenfahrer ist entgegen früherer Vermutungen wohl doch nicht verantwortlich für leichte Verletzungen eines Babys. Erst hieß es, er habe mit seinem Gespann am Neujahrstag einen Kinderwagen gerammt und eine Böschung hinabgestoßen und sei dann verschwunden. Das Baby habe leichte Schürfwunden davongetragen.

"Mit seinem Hundeschlitten hat ein Unbekannter in Duisburg einen Kinderwagen gerammt und eine Böschung hinabgestoßen" - so lautete der Vorwurf am Neujahrstag.

Jetzt berichtete der inzwischen identifizierte Mann der Polizei, dass die Mutter des Kleinkindes mit einem Pferd unterwegs gewesen sei. Das Tier scheute und ließ sich auch dann nicht beruhigen, als das Hundegespann anhielt.

Eine Böschung, die der Kinderwagen mit dem Baby heruntergerollt sein soll, gebe es dort gar nicht, berichtete die Polizei, die inzwischen auch mit anderen Zeugen sprach. - dpa

Quelle: wa.de

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