Fahrtrichtung Dortmund

Schwerer Lkw-Unfall auf A44: Fahrer wird „massiv eingeklemmt“

Durch den Zusammenstoß wurde der Lkw-Fahrer massivst in seiner Kabine eingeklemmt.
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Durch den Zusammenstoß wurde der Lkw-Fahrer massivst in seiner Kabine eingeklemmt.

Schwerer Unfall auf der A44 zwischen Werl und Unna: Zwei Lkw sind ineinander gekracht. Die Autobahn Richtung Dortmund war voll gesperrt.

Update, 11.35 Uhr: Werl/Unna - Schwerer Unfall auf der A44 zwischen Werl und Unna: Zwei Lkw sind am Mittwochmorgen (24. März) ineinander gekracht. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

AutobahnA44
Gesamtlänge266 km (davon 212 km in NRW)
BundesländerNRW, Hessen

Unfall auf der A44: Zwei Lkw krachen auf Autobahn Richtung Dortmund ineinander

Der schwere Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr auf der A44 in Fahrtrichtung Dortmund kurz hinter der Raststätte Haarstrang zwischen Werl und Unna. Nach Angaben der Autobahnpolizei war der Verkehr auf der Autobahn zum Unfallzeitpunkt sehr zähfließend: „Am Stauende kam es fast zum Stillstand“, so der Polizei-Einsatzleiter vor Ort.

Schweres Gerät war nötig, um den Fahrer zu befreien.

Diesen Fast-Stillstand erkannte ein Lkw-Fahrer aus Polen zu spät und krachte in das Heck des vorausfahrenden Sattelzuges. „Der Fahrer wurde massivst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden“, berichtete Karsten Korte, Leiter der Feuerwehr Werl, die mit 30 Einsatzkräften aus beiden Innenstadt-Löschzügen vor Ort war.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt

Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt
Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt
Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt
Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt
Schwerer Lkw-Unfall auf der A44 bei Werl: Fahrer massiv eingeklemmt

Der Auflieger des vorausfahrenden Lkw hatte sich durch den Zusammenstoß in das Fahrerhaus des auffahrenden Lkw gedrückt und steckte zum Teil über den Beinen des Fahrers. Zur Rettung des Schwerstverletzten kamen zwei Hydraulik-Spreizer und Ketten zum Einsatz. So konnte er schonend befreit werden.

Die Feuerwehr musste mit Hydraulik-Spreizern von zwei Seiten aus agieren, um den Fahrer aus seiner Lage zu befreien.

Nach einer Erstbehandlung im Rettungswagen flog ihn der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen in die Spezialklinik Dortmund Nord. Vor allem im Bein- und Beckenbereich habe er schwere Verletzungen erlitten, hieß es. Jedoch war er während der Rettungsarbeiten „wach und ansprechbar“. Auch der Fahrer des vorderen Lkw wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Mit Rückenverletzungen kam er ebenfalls ins Krankenhaus.

Der Rettungshubschrauber „Christoph 8“ flog den Schwerstverletzten in eine Spezialklinik.

Karsten Korte lobte einen Notfallsanitäter, der durch Zufall zum Unfallzeitpunkt auf der Autobahn unterwegs war. Als Ersthelfer konnte er sofort erste Maßnahmen einleiten und den Rettungskräften ein genaues Lagebild geben. Ebenso hätte die Rettungsgasse gut funktioniert, sodass die Einsatzkräfte schnell ans Ziel kamen.

Unfall auf A44: Sperrung der Autobahn - Aufräumarbeiten laufen

Die Autobahn war über eine Stunde lang gesperrt. Bis zum Ende der Bergungsarbeiten wird der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch die Feuerwehr Werl mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Erst vor zwei Wochen war ein Mann auf der A44 gestorben. Er war zu Fuß auf der Autobahn unterwegs und wurde von einem Auto erfasst.

Wir berichten weiter.

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