Unbekannte bewerfen ICE mit Steinen - Frontscheibe beschädigt

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Dieser ICE wurde bei voller Fahrt mit Steinen beworfen.

Schwelm - In Lebensgefahr brachten bislang Unbekannte den 35-jährigen Triebfahrzeugführer eines Intercityexpress (ICE), indem sie auf der Strecke Köln-Berlin Steine auf einen fahrenden ICE warfen.

Der ICE befand sich am Samstagmittag gegen 14.25 Uhr auf dem Weg von Köln nach Berlin. Im Bereich der Ortslage Schwelm (Hagener Straße) bewarfen Unbekannte das Triebfahrzeug mit Gegenständen, wodurch die Frontscheibe beschädigt wurde. Glücklicherweise hielt diese, trotz einer Geschwindigkeit von mehr als 80 Kilometern pro Stunde, dem Einschlag stand und zersplitterte nicht, teilte die Polizei mit.

Die Bundespolizei sicherte Spuren am ICE und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Steine können zum tödlichen Geschoss werden

Die Scheibe hielt stand.

In diesem Zusammenhang weist die die Bundespolizei auf die Gefährlichkeit solcher Handlungen hin. Gegenstände, die bei voller Fahrt auf die Frontscheibe eines Triebfahrzeuges geworfen werden, können zum tödlichen Geschoss für den Triebfahrzeugführer werden, wenn die Scheibe zersplittert und der Gegenstand in das Innere des Fahrerstandes gelangt.

Deshalb sanktioniert der Gesetzgeber den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB) mit einem Strafmaß von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Zeugen, die Hinweise zu Personen geben können, die sich am Samstag, 2. Januar, in der Zeit von 14.10 Uhr bis 14.25 Uhr, an der Bahnstrecke im Bereich der Hagener Straße in Schwelm, aufgehalten haben, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenlosen Servicenummer 0800/6 888 000 in Verbindung zu setzen. - eB

Quelle: wa.de

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