Ultraleichtflugzeug in Verl abgestürzt: Zwei Verletzte

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Verl-Kaunitz - Das Ultraleichtflugzeug eines Schloß Holter Unternehmers ist am Donnerstagnachmittag bei einem Rundflug in einen Wald gestürzt. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt, mussten aber nicht ins Krankenhaus.

Kurz vor 16 Uhr bemerkte der Pilot nach eigenen Angaben Probleme mit dem Motor. Auch am Boden blieb das nicht unbemerkt: Zahlreiche Kaunitzer hörten den stotternden Moto und guckten in den Himmel. 

So auch der Waldbesitzer. Sie sahen, wie sich plötzlich ein Fallschirm über dem Flugzeug ausbreitete. Der Pilot hatte das Gesamtrettungssystem für das Ultraleichtflugzeug aktiviert, die Maschine des Typs Z-602 vom Hersteller Roland Aircraft aus Mendig (Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz) gleitete zunächst durch den Kaunitzer Himmel. 

In Höhe des Kapellenwegs gegenüber der Firma Nobilia streifte das Flugzeug dann aber eine Baumkrone und stürzte in den dortigen Waldstück zu Boden. Die beiden Insassen, außer dem Pilot war noch ein Kaunitzer Unternehmer an Bord, konnten noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte das stark beschädigte Flugzeug verlassen. Nach den esrten Notrufen wurden die Löschzüge Verl und Kaunitz alarmiert, ferner Rettungswagen aus Verl und Schloß Holte-Stukenbrock sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13. Als die ersten Kräfte an der Unglücksstelle waren, kam die große Erleichterung: Die beiden Unternehmer, die in Oerlinghausen gestartete waren und dort auch wieder landen wollten, hatten sich lediglich leichtere Blessuren zugezogen. 

Die Feuerwehrleute machten sich zunächst ein Bild von der Situation. Da Benzin aus einen Tank floss, wurde der notdürftig abgedichtet. Ferner wurde ein Schaumangriff vorbereitet, um bei einem Brand schnell und effektiv eingreifen zu können. In Absprache mit dem Eigentümer des Flugzeuges wurden auch die Batterien abgeklemmt, um auch die letzte Gefahr zu bannen. Gleichzeitig wurden die beiden Insassen vom Notarzt des Rettungshubschraubers untersucht, sie konnten vor Ort wieder entlassen werden. Die Polizei sperrte zunächst den Kapellenweg an der Einmündung Paderborner Straße, als die ersten Kräfte des Löschzuges Verl nach gut 30 Minuten wieder einrücken konnten, wurde nur noch der Weg zum Unglücksort abgesperrt. - ei

Quelle: wa.de

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