Überlistet: Handy-Ortung führt Ermittler zu mutmaßlichem Dieb

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Dortmund - Technischen Support erhielten Polizeibeamte der Dortmunder Polizei am Dienstag bei der Aufklärung eines mutmaßlichen Handydiebstahls. Einen großen Anteil an der Aufklärung hatten dabei die Bestohlene und ihre Tochter selber.

Nach Angaben der 50-jährigen Dortmunderin hatte sie sich gegen kurz nach 17 Uhr am Phönixsee in Dortmund-Hörde aufgehalten. Als sie nach Hause zurückkehrte, konnte sie ihr Handy nicht mehr in ihrer Handtasche finden. Mit Hilfe ihrer 17-jährigen Tochter und der entsprechenden Ortungssoftware des Handyherstellers machten sie sich auf die Spur.

Und sie wurden fündig: Ein entsprechendes Ortungssignal zeigte an, dass sich das Handy noch in Bewegung befindet. Die beiden suchten eine Polizeiwache auf und schilderten den Sachverhalt. Gemeinsam mit den Polizeibeamten setzten sie die Suche fort. Das Signal führte sie schließlich zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund-Aplerbeck.

Durch ein akustisches Signal fanden die Beamten auch schnell die entsprechende Wohnung heraus. Ein 70-jähriger Bewohner ließ die Beamten in die Wohnung und sie folgten dem Piepton bis zum Schlafzimmer des Dortmunders. In einer Schublade fanden die Polizeibeamten schließlich das gesuchte Handy. Auch anhand weiterer Merkmale konnte es zweifelsfrei der 50-jährigen Dortmunderin zugeordnet und ihr wieder übergeben werden.

Dortmunder bestreitet den Vorwurf

Der Dortmunder gab in einer ersten Äußerung an, dass er das Smartphone beim Spazierengehen gefunden habe und es später gemeinsam mit seinem Sohn (23) der Polizei hätte übergeben wollen.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: wa.de

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