Überbelegung und zu wenig Arbeit in NRW-Gefängnissen

DÜSSELDORF - In den nordrhein-westfälischen Gefängnissen gibt es trotz freier Plätze überbelegte Zellen und zu wenig Arbeit für die Gefangenen. Das hat der Justizvollzugsbeauftragte Prof. Michael Walter in seinem ersten Jahresbericht kritisiert.

Walter stellte den 376 Seiten starken Bericht am Montag in Düsseldorf im Beisein von Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) vor. Trotz 1000 neuer Haftplätze gebe es sogenannte "Notgemeinschaften", berichtete Walter. Eine Ursache seien strengere Vorgaben: So sei eine Vier-Mann-Zelle im geschlossenen Vollzug nicht mehr erlaubt, auch wenn sie dafür ausgelegt sei. Die Zahlen seien allerdings deutlich rückläufig. - lnw

Quelle: wa.de

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