Über 100 000 Besucher feiern Bochumer Ruhr-Uni

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Besucher ginge über die Universitätsstraße an Buden und Ständen vorbei. Die Ruhr-Universität feiert an diesem Wochenende ihr 50jähriges Bestehen.

Bochum - Die Ruhr-Universität in Bochum nahm als erste deutsche Nachkriegs-Uni vor 50 Jahren ihren Betrieb auf. Zum Jubiläum lobte Bundespräsident Joachim Gauck die Hochschule als "Motor des Wandels" im Ruhrgebiet.

Sie steht für Bildung und Strukturwandel in Deutschlands größtem Industriegebiet: Mit einem Festakt hat die Ruhr-Universität Bochum (RUB) am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den 1300 geladenen Gästen der Feier zählten Bundespräsident Joachim Gauck und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Bis zum Abend spazierten nach Angaben der Universität mehr als 100 000 Besucher über die Universitätsstraße mit Info-Ständen und Mitmachaktionen.

Die RUB war die erste Hochschulneugründung im wirtschaftlich kriselnden Ruhrgebiet der Nachkriegszeit. Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in seinem Redebeitrag die Universität als "Motor des Wandels" für das gesamte Ruhrgebiet. Diese sei ein Symbol für Innovation und Weltoffenheit, sagte Gauck beim Festakt. "Sie steht für Innovation und sozialen Aufstieg."

In Bochum sei es unzähligen Menschen aus Arbeiter- und Migrantenfamilien gelungen, sich eine neue Perspektive zu erarbeiten. Die Hochschule ist heute der größte Ausbildungsbetrieb und der größte Arbeitgeber der Stadt, und sie zählt zu den größten Hochschulen Deutschlands.

Auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) lobte die Ruhr-Universität als "soziales Versprechen": "Dort, wo der Vater unter Tage malocht hat, konnten seine Töchter und Söhne studieren", sagte Kraft. Mittlerweile studieren laut ihren Angaben im Ruhrgebiet rund 265 000 Menschen. Allein die Ruhr-Universität zählte seit ihrer Gründung etwa 130 000 Absolventen. - dpa

Quelle: wa.de

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