Über 50.000 Menschen sind in NRW auf Bewährung

Düsseldorf - Mehr als 50.000 verurteilte Straftäter müssen sich in NRW regelmäßig bei ihrem Bewährungshelfer melden. Ende 2014 standen 52 774 Menschen unter Bewährungsaufsicht, teilte das Statistische Landesamt in Düsseldorf mit.

Das waren 3,3 Prozent weniger als Ende 2013. Damit setzte sich der rückläufige Trend der Jahre zuvor auch 2014 fort. Die Zahl der Straftäter unter Bewährungsaufsicht war damit etwa vier Mal höher als die Zahl der Häftlinge in den Gefängnissen.

Besonders deutlich ging die Zahl der nach dem Jugendstrafrecht Verurteilten mit Bewährung zurück (minus 7,1 Prozent auf 7607 Fälle). Von allen Bewährungsfällen betraf rund ein Viertel Diebstahls- und Unterschlagungsdelikte. Eine Strafaussetzung zur Bewährung kommt in Betracht, wenn zu erwarten ist, dass dem Angeklagten die Verurteilung als Warnung dient und er nicht mehr straffällig wird. Die Bewährungsaufsicht geht bei Erwachsenen zumeist - bei Jugendlichen immer - mit einer Strafaussetzung einher.

Ende März 2014 waren in den Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalten Nordrhein-Westfalens 14.217 Strafgefangene inhaftiert beziehungsweise wurden verwahrt. Neuere Zahlen liegen noch nicht vor. - dpa

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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