"Ü80"-Anteil steigt in NRW auf Rekordwert: 997.000 Hochbetagte

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Es gibt in NRW immer mehr betagte Menschen (Symbolbild).

Westfalen - In NRW ist die Zahl der Hochbetagten von 2004 bis 2014 um 229 000 (29,7 Prozent) auf 997 000 gestiegen. Bundesweit erhöhte sich ihr Anteil an der Bevölkerung von 4,3 auf 5,6 Prozent. Das teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit, der Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamts ausgewertet hat.

In absoluten Zahlen leben in keinem anderen Bundesland mehr Menschen im Alter von 80 und mehr. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt rund 5,7 Prozent. Damit liegt NRW im Bundesvergleich auf Platz zehn. Spitzenreiter ist Sachsen (6,9). 

Grund für den Zuwachs sei vor allem die steigende Lebenserwartung, hieß es. Da geburtenstarke Jahrgänge in der Bevölkerungspyramide nach oben rücken, werde die Zahl der Hochaltrigen weiter ansteigen. „Nach jüngsten Berechnungen werden 2050 bis zu elf Millionen Menschen in Deutschland leben, die ihren 80. Geburtstag gefeiert haben. Sie gelten als hochaltrig – auch wenn es keine offizielle Definition gibt. In Stadtstaaten und wirtschaftlich starken Bundesländern leben anteilig tendenziell weniger Hochbetagte als in ländlichen und strukturschwachen Regionen“, so der GDV. Spitzenreiter in NRW ist Mülheim an der Ruhr (6,8 Prozent), Schlusslicht ist Köln (4,5). 

Bundesweit spitze ist der Landkreis Osterode am Harz (8,2), Letzter ist der Landkreis Freising in Bayern (3,8). Der Kreis Unna bringt es auf einen Anteil von 6,0 Prozent, dahinter folgen Hamm, der Kreis Warendorf, der Kreis Soest (alle 5,7) und der Märkische Kreis (5,6).

Quelle: wa.de

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