Jan Böhmermann mischt sich ein

Polizei liefert sich Twitterstreit mit Fußballfan - 300 Kilo Kartoffeln sollen dem jetzt ein Ende setzen

+
Dieser Tweet hat den Streit auf Twitter ausgelöst. 

Dortmund - Was passiert, wenn sich die Polizei Dortmund, ein "Kartoffelotto" und TV-Entertainer Jan Böhmermann auf Twitter streiten? Richtig, sie spenden gemeinsam 300 Kilogramm Kartoffeln für einen guten Zweck. Angefangen hatte der absurde Streit nach einem Fußballspiel des BVB.

Aus Ärger über die aus Sicht eines Fußballfans überproportionale Polizeipräsenz rund um ein Fußballspiel des BVB hatte er die Polizei vor rund drei Wochen auf Twitter mit "Ihr seid ein absolut lachhafter Haufen" beschimpft. Der Twitter-Name des Fans: "Kartoffelotto". 

Die Polizei drohte daraufhin mit Anzeige und leitete formal Ermittlungen ein. Das Vorgehen der Polizei sorgte bei Twitter jedoch für Wirbel, erst recht als sich Jan Böhmermann auf "Kartoffelottos" Seite schlug. 

Polizei verzichtet auf Strafantrag

Nach einigen Hin und Her - so hatte der Twitterer zwischenzeitlich eine formale Vorladung der Polizei erhalten - verzichtete die Polizei schließlich auf einen Strafantrag und lud stattdessen noch einmal zu Kaffee und klärendem Gespräch. 

"Kartoffelotto" willigte ein, nicht ohne eine bizarre Pointe zu setzen: In Anspielung auf seinen Namen bot er an,100 Kilo Kartoffeln für einen guten Zweck zu spenden und forderte Polizei und Böhmermann auf dasselbe zu tun. 

Sie stimmten zu. Am Dienstag soll der Streit dann endgültig beigelegt werden, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare