Liesa-Schulte-Prozess: Liebe voller Gewaltexzesse

Verschwand in der Nacht zum 17. April 2012 und wurde Monate später tot gefunden: Liesa Schulte aus Werl-Westönnen.

WERL/ARNSBERG ▪ Nach über sechs Stunden Verhandlung war es gezeichnet, das Bild einer Beziehung, die zu Beginn glücklich war und dann nach und nach an Gewaltexzessen, Kontrollzwang, Streit und Trauer zerbrach. Und an der auch Liesa Schulte völlig zu zerbrechen drohte. Als sie sich getrennt und wieder Fuß gefasst hatte, musste sie sterben.

Warum, das blieb weiter offen beim sechsten Verhandlungstag vor dem Landgericht Arnsberg, in der vor allem Freudinnen des Opfers schilderten, wie sehr die junge Frau unter Richard O. litt. Der schweigt weiter – beharrlich. „Gewalt war immer wieder Thema, fast jeden Tag war etwas“, schilderte eine 23-jährige Freundin. Eine andere (27) ergänzte: „Er wurde nach und nach aggressiver, brutaler, hat sie unter Druck gesetzt, ihr Schuldgefühle gemacht.“ Die sonst so lustige, lebensfrohe Freundin habe viel geweint. Gerade bei Streitereien habe O. ein völlig anderes Gesicht gezeigt, eines, dass Liesa Schulte Angst gemacht habe. - bus

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Quelle: wa.de

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