Totes Baby aus Kanal: Kapitäne werden befragt

MÜNSTER - Im Fall des toten Neugeborenen aus dem Dortmund-Ems-Kanal in Münster will die Polizei auch Schiffseigner und Kapitäne befragen. Das sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag und bestätigte Medienberichte.

Die Kapitäne sollen nach Beobachtungen befragt werden. Die Ermittler versprechen sich Auskünfte zur Aufklärung des Verbrechens. Die Daten bekommen die Ermittler durch Aufzeichnungen der Schleuse, die Schiffe in Münster durchfahren. Das tote Mädchen war in der vergangenen Woche entdeckt worden. Laut Obduktion hatte das Baby nach der Geburt noch gelebt. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Kind kurz danach getötet wurde.

Es lag vermutlich ein bis bis fünf Tage im Wasser. Kapitäne, die in dem Zeitraum auf dem Kanalabschnitt fuhren, sollen befragt werden. Die Polizei hatte auch Handzettel in der Nähe des Ufers verteilt und um Hinweise gebeten. Die Mutter des Kindes wurde noch nicht gefunden. - lnw

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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