Immobilienunternehmen will Gewächshäuser an besonderen Orten errichten

Kommen bald 3000 Tonnen Tomaten pro Jahr aus dem Ruhrgebiet?

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Essen - Neue Idee für alte Zechenbrachen: Ein Essener Unternehmen will an ehemaligen Industriestandorten riesige Gewächshäuser errichten.

Tomatenanbau statt Kohleförderung: Wenn es nach den Plänen des Essener Immobilienunternehmens Fakt AG geht, setzt man beim Strukturwandel an der Ruhr auch auf frisches Gemüse. 

Im Kampf gegen lange Transportwege und wässerige Importtomaten will das Unternehmen an vier bis fünf Standorten in der Region riesige Gewächshäuser errichten, kündigte Fakt-Vorstand Hans-Peter Floren an. 

Die "Bild-Zeitung" hatte zuerst über das Projekt berichtet. Für eine Tomatenfabrik auf einem ehemaligen Zechengelände in Bottrop sei man bereits in konkreten Verhandlungen, so Floren. Wenn noch in diesem Sommer eine Einigung erzielt werde, könnten dort bereits Ende nächsten Jahres die ersten Tomaten geerntet werden. 

Langfristig rechne das Unternehmen mit einer Ernte von etwa 3000 Tonnen Tomaten pro Jahr, die in der Region vermarktet werden sollen. Die Anbaufläche von etwa acht Hektar in Gewächshäusern solle dabei rund ums Jahr genutzt werden. 

Nachgedacht werde auch über den Anbau von Gurken und Paprika. Die notwendigen Investitionen bezifferte Floren auf etwa 16 bis 20 Millionen Euro pro Standort. Bei einem Erfolg denke das Unternehmen auch über eine Ausweitung mit weiteren Standorten etwa im Saarland nach.

Quelle: wa.de

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